Beratungsfeld
Betreibungen und Inkasso
Zahlungsbefehl erhalten oder unbezahlte Forderung: Lexper analysiert die Lage und beziffert die Optionen vor jedem Schritt.
Der Erhalt eines Zahlungsbefehls löst oft eine unmittelbare, mitunter überstürzte Reaktion aus. Eine Privatperson erhält einen Zahlungsbefehl, den sie für unbegründet hält, und fragt sich, ob sie Rechtsvorschlag erheben oder direkt mit der Gläubigerin verhandeln soll. Ein Kleinunternehmen häuft unbezahlte Rechnungen an und zögert zwischen eigenem Mahnwesen, Einleitung einer Betreibung oder Verzicht auf eine als zu unsicher eingeschätzte Forderung. Ein Selbstständiger stellt fest, dass gegen ihn eine Betreibung im Betreibungsregister eingetragen wurde, und sorgt sich um die Folgen für seinen geschäftlichen Ruf oder für einen künftigen Kredit. Eine Vermieterin muss unbezahlte Mietzinse eintreiben, ohne zu wissen, ob Mahnung, Kündigung oder Betreibung der richtige Weg ist.
Diesen Situationen ist eines gemeinsam: Die in den ersten Tagen getroffene Entscheidung wiegt oft schwerer als das Verfahren selbst. Lexper analysiert die Forderung, die Position der Kundschaft und die Tragfähigkeit des Dossiers, bevor irgendein Schritt unternommen wird. Der Rechtskonsulent beziffert die Optionen, Rechtsvorschlag, direkte Verhandlung, Betreibung, unter Berücksichtigung nicht nur der Rechtslage, sondern auch der tatsächlichen Kosten jedes Weges, einschliesslich des Risikos, eine Forderung trotz eingeleitetem Verfahren nie eintreiben zu können. Diese finanzielle Betrachtung des Betreibungsdossiers unterscheidet den Ansatz von Lexper von einer rein verfahrenstechnischen Bearbeitung.
Der Rechtsvorschlag gegen einen Zahlungsbefehl erfolgt durch einfache Erklärung, und Lexper begleitet die Kundschaft dabei direkt. Kommt das Dossier anschliessend vor eine gerichtliche Instanz, für eine Rechtsöffnung oder eine Klage in der Hauptsache, mandatiert Lexper mit Zustimmung der Kundschaft eine im Anwaltsregister eingetragene, auf Betreibungsrecht spezialisierte Anwältin oder einen eingetragenen Anwalt. Die Kundschaft behält vom ersten Kontakt bis zum Abschluss des Dossiers einen einzigen Ansprechpartner, auch wenn mehrere Verfahrensschritte aufeinanderfolgen.
Ein im Voraus gut vorbereitetes Betreibungsdossier begrenzt unter Zeitdruck getroffene Entscheidungen. Oft entscheidet sich der weitere Verlauf des Dossiers bereits im ersten Austausch mit der Gläubigerin oder dem Schuldner, noch bevor überhaupt ein formeller Schritt beim Betreibungsamt unternommen wird.
Dieselbe Logik der vorgängigen Bezifferung gilt auch auf Gläubigerseite: Eine Betreibung gegen einen Schuldner mit ungewisser Zahlungsfähigkeit bindet Zeit und verursacht Kosten, die nicht immer einbringlich sind. Lexper hilft der Kundschaft, diese Realität vor und nicht erst nach der Einleitung des Schritts einzuschätzen, und zwischen Weiterverfolgen, Vergleich oder Verzicht auf eine Forderung zu wählen, die zu unsicher geworden ist, um die Kosten eines Verfahrens zu rechtfertigen.